in Theke

Ein Martini Abend bei mensaman.

Nachdem ich vor kurzem eine Leidenschaft für Spirituosen und die Barkultur entwickelt habe, war es klar, dass ich diese Leidenschaft auch mit meinen Freunden teilen möchte. Gestern war es dann soweit und ich durfte den ersten Gast bei mir willkommen heißen. Durch die alten James Bond Filme geprägt, entschied ich mich für einen Martini-Abend.

Viele Mythen und noch mehr Rezepte findet man rund um den Martini. Worin sich alle allerdings einig sind, ist dass der Original Martini mit Gin zuzubereiten ist. Erst durch die Firma Smirnoff erlebte der Martini in den 1950er und 1960er Jahren und eben durch die große Popularität von 007 eine Art Neuinterpretation.
 Auch bei mir gab es diese Neuinterpretation mit Wodka.
Hierfür wählte ich den „Absolut Vodka“ aus. Ich mag diesen klaren Wodka sehr gerne. Man bekommt ein gutes ehrliches Produkt zu einem absolut fairen Preis. Beim Wermut entschied ich mich für den „Noilly Prat Original dry“.
Nun musste ich mich auf eine Rezeptur festlegen. Nachdem ich meine Recherche abgeschlossen hatte, entscheid ich mich für das der Absolut Firma. Bei diesem wird der Wermut nicht nur zum Benetzten des Glases benutzt. Mir geht es ehrlich gesagt etwas gegen den Strich ein Produkt einfach weg zuwerfen. Bei vielen Rezepten ist das aber gang und gäbe. Da wird der Wermut eher stiefmütterlich behandelt und eben nur zum Benetzen der Eiswürfel oder eben für das Glas benutzt. Anschließend wird dieser dann weggeschüttet. Da nun die Vorbereitungen abgeschlossen waren, konnte es zum Mixen und zum Probieren kommen.

Mixen

Auch hier war James mein Vorbild. Nach dem die Zutaten in ein mit Eis gefühlten Boston Shaker hinzugefügt wurden, hieß es kräftig schütteln und eben nicht rühren. Diese Flüssigkeit gelang dann in ein Bodum PAVINA Glas. Leider habe ich noch keine Martini-Gläser und das wirklich Tolle bei den Bodum Gläser ist die Kühleigenschaft. Ein Getränk hält viel länger seine Temperatur. Für den Martini der vorzugsweise sehr kalt serviert werden sollte, also gut geeignet. 
Anschließend fanden noch zwei grüne Oliven (aus dem Glas ohne Lake) und eine Zitronenscheibe Platz im Glas.

Geschmack

Also mein Getränk ist es nicht. Für mich liegt der Grund beim Wermut. Der Weingeschmack ist nicht mein Ding – Ich bin auch sonst kein Weinfreund. Auch mit einem anderen Mischungsverhältnis ist mir der Wermut zu präsent.
 Meinem Gast hingegen schmeckte es vorzüglich. Für ihn konnte es fast nicht genug Wermut sein. Später am Abend entschied er sich den Wermut pur zu genießen. Ich stellte zur späten Stunde auf Wodka on the Rocks um.

Bewertung

Weintrinker bzw. Freunde des Geschmacks von Wein (vorzugsweise Weißwein) ist der (Wodka-)Martini ein Versuch wert. Ein großer weiterer Pluspunkt ist die kurze und einfache Zubereitung. Auch die geringe Anzahl der benötigten Ingredienzien ist ein großer Vorteil – Leider kein Cocktail für mich.

 

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2 Comments

  1. ungeheuler 16. Februar 2014 Reply
    • mensamanAuthor 16. Februar 2014 Reply

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