in Bier

Kölsch aus Amsterdam? Ist das überhaupt legal?

Diese Frage musste ich mir wirklich selber stellen, als ein guter Freund mir letzte Woche ein Mitbringsel aus Amsterdam überreicht hat. Zu erst dachte ich an einen Witz oder eine lustige Idee einer bekannten Kölsch Brauerei wie Früh, Reissdorf oder Mühlen Kölsch. Aber tatsächlich verkauft die Brouwerij De Prael Bier aus Flaschen mit der Bezeichnung Kölsch. Sogar mit einem richtigen Ö und nicht OE.

Allerdings kommt sofort die Frage auf, ob die Braumeister von Amsterdam ihren Gerstensaft überhaupt Kölsch nennen dürfen. Laut der Kölsch-Konvention von 1985 in den dort festgestellten Regeln, darf sich ein Kölsch eben nur Kölsch nennen, wenn auch die geographischen Voraussetzungen erfüllt sind. Amsterdam ist zwar deutlich näher an Köln dran als zu München, aber Amsterdam ist eben nicht Köln.

Also habe ich ein Brainstorming mit Google angesetzt und bin auf die Lösung dieses Rätsels gekommen. Kölsch steht hierbei „nur“ für die Machart bzw. für den Typ des Bieres -> also für ein helles obergäriges Bier. Das Kölsch Bier erhält von den Machern den Namen „Johnny“ nach dem holländischen Schnulzensänger Johnny Jordaan.
In Deutschland dürfte das Bier mit dieser Bezeichnung nicht im Regal stehen. Aber in Amsterdam darf man ja vieles, was hier in Deutschland verboten ist. Wie das populäre Beispiel des THC-Konsums. Mehr Infos und auch einen Geschmackstest hat 1000getraenke.de für euch parat. Bei dem Geschmack schließe ich mich der Meinung von 1000getraenke an. Und so schön wie er es beschrieben hat, kann ich es einfach nicht.

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