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Mett und seine Bekannschaft mit 10 Flimms

Endlich, endlich, endlich – nach über einem Monat hat Mett seine gerechte Strafe erhalten. Ihr erinnert euch: das Technikfuttersyndikat hat im August die erste Wette gestartet. Das Ziel war es mehr Besucher auf seinen Blog zu bekommen. Während Ungeheuler und ich mit absolut fairen Mitteln gespielt und ich gewonnen habe, hat das verdorbene Mett einen halblegalen Internetdienst beauftragt, Klicks auf seiner Seite zu generieren. Natürlich wurde ein solches Verhalten von uns mit der Disqualifikation bestraft. Mett hatte also offiziell verloren. Nach Abzug der betrogenen Klicks, war er sowieso auf dem letzten Platz.

Was nun folgte war ihm und uns klar. 10 Flimms, also 10 mal 0,2 cl Flimm (ein Fruchtlikör mit 17% vol.) mussten von Mett getrunken werden. Das Problem war nun die Terminfindung. Da wir alle drei sehr viel unterwegs sind, hat dieser Prozess über einen Monat gedauert.

Allerdings konnten wir uns nach viel hin und her auf ein Datum einigen. Es war der heilige Mittwoch an dem wir uns nach einem indischen Essen und nach ausgiebigem Testen von Ungeheulers selbstgebrauten Bier, zogen wir in den gemütlichen Raum des Tresörchens. Falls ihr noch nicht da gewesen seid, ein Besuch lohnt sich immer.

Mett musste sich aber erst noch 2 Kölsch Mut antrinken um die Bestellung bei der netten Kellnerin aufzugeben. Übrigens saßen wir direkt am Tresen neben den üblichen Stammgästen, die man in jeder Kneipe findet. In unserem Fall waren es zwei ältere Damen in direkter Hörweite.

Zu erst ignorierte die Kellnerin die Bestellung schlicht und einfach – klar wer ist so doof und bestellt direkt 10 Flimms. Nach dem ich aber erneut nachgefragt hatte und die Bestellung verifizierte, brachte sie Mett die gewünschte Bestellung. Dazu gab es noch ein Frei Wasser für den „armen“ Mett.

Nachdem alle Filmms in einer Reihe aufgestellt waren, ähnlich wie die Soldaten beim morgendlichen Apell, „flimmerte“ die Stimmung im Tressörchen auf ein nicht auszuhaltendes Maß an Spannung. Mit Furcht und Ekel hob Mett das erste Glas und in nicht ganz 1:30 Minute war es vollbracht. Die Bestrafung wurde offiziell durchgeführt. Als Dank dafür erhielt Mett ein ehrliches Klatschen von Ungeheuler, den beiden älteren Damen, der Kellnerin und natürlich auch von mir.

Zum Verlauf des weiteren Abends möchte ich nichts mehr sagen, denn es muss weiter Geheimnisse auf dieser Welt geben.

Ich danke Mett an dieser Stelle übrigens für sein Verlieren, denn so musste ich nicht die 10 Flimms trinken.

PS.: Ein Lob gilt auch noch an Ungeheuler für die unglaublich gute und innovative Verpflegung bei ihm zu Hause.

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