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Die Zufalls-Frikadellen Bestrafung

Am 14.5. war es so weit – das Syndikat traf sich zum ersten mal samt mir dem Frischling um die Wettschulden einzulösen. Die Bestrafung war dieses mal eine Art Mutprobe. Der Gewinner musste eine Mahlzeit zubereiten, welche mit ungewöhnlichen Zutaten gespickt wurde – Er entschied sich für Frikadellen.

Es waren in etwa 20 Stück – frisch zubereitet in einem „mundgerechtem“ Format. Der Part der Verlierer sah vor, dass je nach Platzierung ein gewisser Anteil der Gesamtmenge von Frikadellen gegessen werden musste. Netterweise hatten Mett (Gewinner) und Ungeheuler (Zweitplatzierter) noch für geschmacksneutralisierende Beilagen gesorgt.

An dieser Stelle fällt euch aufmerksamen Lesern natürlich auf, das der „Gewinner“ all dies besorgen und vorbereiten musste und somit selbst doch irgendwie „bestraft“ wurde. Das hatten wir vorher natürlich „nicht“ bedacht!

Wie dem auch sei: Zurück zum Thema. Wir hatten also eine Schüssel voller Frikadellen vor uns, welche alle samt eine Bestrafung darstellten, da ihr Zwiebelanteil gelinde gesagt recht hoch war. Die ersten Bisse waren relativ bedacht und man wartete ab, was aus dem Gesicht des Gegenübersitzenden zu lesen war. Mitunter gab es herrliche Grimassen aufgrund von beispielsweise einem Suppenwürfel in der Frikadelle, Vanille-Backaroma oder einer Frikadelle mit 50% Zuckeranteil. Die Kulinarischen Ausflüge waren jedoch alle zu verkraften – sofern man ein Bier griffbereit hatte.

Nachdem dann fast alle Frikadellen verspeist waren, kam ich in den Genuss einer Sonderstrafe, da ich meinen Beitrag zum Wettbewerb nicht geleistet habe – also keinen Artikel verfasst und gepostet hatte. Eigentlich sah diese Bestrafung vor, ein widerliches Gesöff in bestimmter Menge und gegebener Zeit zu vernichten.

Glücklicherweise war es meinen Mitstreitern nicht möglich eine Flasche Blutwurz aufzutreiben. Stattdessen bekam ich ein sehr großes Pinneken mit eisgekühltem Bommerlunder vorgesetzt – Trinkdeadline: 5 Minuten. Klingt nicht krass? Ist es auch nicht, aber was Alkohol angeht bin ich zart besaitet. Ich konnte das Zeitlimit einhalten und mit Hilfe des Trunks noch die letzte Frikadelle vernichten. Nach ganzen 20 Minuten fing der Spaß für den Rest der Truppe an – der Alkohol wirkte.

Summa summarum war es also ein Abend voller Speis und Trank, mit Geschmackskombinationen samt höhen und Tiefen. Dennoch wurden wir alle mehr als satt und es war eine gelungene vierköpfige Bestrafung.

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