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Serienempfehlung von mensaman: 19-2

Dass der Job von Polizisten kein Leichter ist, ist keine unbedingt neue Information. In der kanadischen Serie 19-2 von Réal Bossé und Claude Legault wird dem Zuschauer dies noch einmal sehr deutlich aufgezeigt klar. Der Job endet eben nicht nach der Schicht, sondern die Polizisten können nicht eben mal so abschalten. Zudem müssen sie sich ständig für ihr Tuen rechtfertigen und erhalten nur selten Dank von der Bevölkerung

Die Serie ist inspiriert von der gleichnamigen französischen Serie 19-2. Die Geschichten hinter den beiden Protagonisten Ben Chartier (Jared Keeso) und Nick Barron (Adrian Holmes) finde ich sehr extrem aber gleichzeitig sehr realistisch und gut gemacht. Nick muss mit der Tatsache zurechtkommen, dass sein ehemaliger Partner und bester Freund  während einem gemeinsamen Einsatz angeschossen wurde und seit dem auf fremde Hilfe in einem Pflegeheim angewiesen ist. Nick gibt sich selber die Schuld daran und muss an seinem ersten Tag im Dienst den neuen Kollegen Ben einführen. Natürlich möchte Nick lieber alleine fahren. Nicht nur deswegen kommt es zu ständigen Streitereien zwischen den Beiden während und nach den Einsätzen.

Die Spannung zieht sich durch die komplette Serie hindurch. Wenn man gerade denkt, dass es nicht schlimmer kommen könnte, passiert aber genau das. Bis jetzt habe ich drei Folgen gesehen und bin absolut überzeugt von dieser Serie. Bereits die ersten Folge, die ich mir eher aus Langeweile angeschaut habe, hat mich in ihren Bann gezogen.

Ich empfehle jedem diese Serie, der Geschichten mit Tiefgang sucht. Ein wirklicher Fan von Polizei-Serien muss man nicht sein, allerdings gewinnen die Geschichten mit ein bisschen Insider-Information deutlich an Tiefgang und Realismus.

Zur Zeit gibt es die Serie nur im englischen Originalton, aber wenn selbst ich die Gespräche verstehe, tut ihr es sicherlich auch.

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