in Mahlzeit

Jahr des Herdes – Bolognese

Anfang des Jahres haben wir das Jahr des Herdes ausgerufen. Es wurde viel drüber geredet, aber geschrieben hat darüber keiner. Also mache ich mal den Anfang…

Letzten Montag waren Ungeheuler und ich joggen. Da erzählte ich ihm, dass ich dieses Jahr verstärkt ausgefallene oder arbeitsintensive Gerichte kochen möchte. Mein erstes Vorhaben war eine original Spaghetti Bolognese. Ich behauptete, dass eine richtige Bolognese ca. 4 Stunden kochen muss. Ungeheuler glaubte nicht, dass das so lange dauert. Also musste ich beweisen, dass ich recht habe. Blöd ist, ich hatte nicht recht. Aber fangen wir erst mal an.

Das Rezept ist von Jamie Oliver. Ich habe mir erst mal alles zurecht gelegt. Schließlich möchte ich beim Kochen nicht noch groß suchen.

Danach wurde alles klein geschnibbelt. Möhren, Zwiebeln, Knoblauch und Sellerie. Eigentlich sollten auch die Speckwürfel klein geschnitten werden. Aber glücklicherweise hat das schon jemand für mich gemacht. Schön fand ich, dass im Buch stand: Es ist völlig egal wie sie das Gemüse klein schneiden. Hauptsache klein.

Danach ging es ans Braten. Begonnen wurde mit dem Speck und zwei Teelöffeln Oregano.

Dann kam das ganze Gemüse dazu. Dies sollte sieben Minuten braten und alle 30 Sekunden sollte das Gemüse gewendet werden.

Danach kam das Hackfleisch zusammen mit den Tomaten aus der Dose in die Pfanne. Das fand ich interessant. Ich habe das Hackfleisch bis jetzt immer gebraten. Hier nun mal nicht.

Jetzt beginnt der zeitintensive Teil. Die Bolognese soll 1 Stunde mit geschlossenem Deckel köcheln. Zwischendurch habe ich es umgerührt und Diablo III gezockt 🙂

img_9575.jpeg

Natürlich darf der Parmesan nicht fehlen.

img_9576.jpeg

Nach einer Stunde soll die Soße noch mal ohne Deckel eine halbe Stunde köcheln. Anschließend mischt man die Hälfte des Parmesans (ca. 50 Gramm) in die Soße.

Zwischendurch sollte man die Spaghetti kochen. Dann kann die Soße und die Nudeln angerichtet werden.

Der restliche Parmesan ist nach belieben zum drüber streuen.

img_9579.jpeg

So arbeitsintensiv wie ich Ungeheuler gegenüber behauptet hatte, ist eine Bolognese nicht. Das Schnibbeln macht nicht viel Arbeit. Aber man braucht Geduld. Ich schätze, dass ich insgesamt ca. 3 Stunden benötigt habe. Aber nun das Wichtigste. War es denn lecker? Ja, es hat sich wirklich gelohnt.

Related Posts

Written By:

2 Comments

  1. Olga 24. Januar 2016 Reply
  2. Olga 24. Januar 2016 Reply

Add a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.