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Freddy Schilling und die Pommes Sommeliers

Gebt es zu. Ihr alle habt gedacht die Pommes Sommeliers gibt es nicht mehr. Sind in den ewigen Weiten des Fritierfetts verschollen. Haben die Öffnung der Ketchupflasche nicht mehr gefunden. Alles nicht wahr und nur ein Gerücht. Wir – ähm ich bin wieder da.

Ja genau, aus persönlichen Gründen sind die Pommes Sommeliers nur noch alleine unterwegs. Man könnte jetzt den Namen ändern, aber meine multiple Persönlichkeit lässt das nicht zu. Daher nach guter alter hessischer Natur, bleibt des jetzt so un’ wird auch net mehr geännert. Allein der Ufwand’ …

Genug der uninteressanten Wörter. Ihr wollt was über Pommes lesen. Das sollt ihr dürfen. Ich war bei dem aus Hamburg gebürtigen Freddy Schilling am Ebertplatz. Neben dem Laden in der Innenstadt von Köln, gibt es eben noch einen am Egelstein.

Beim Eintreten begrüßt euch ein sehr nettes Interieur (ja das Wort habe ich in einem Wörterbuch gefunden) und fetzige Musik. Bestellt wird am Tresen und serviert wird’s am Tisch. Sowohl bei der Beleuchtung als auch bei der Ausstattung hat der Laden bei mir gepunktet. Einfaches Design und Lampen über den Tischen, die wie kleine Spotlights den Teller in das richtige Licht rücken, laden auch nach dem befriedigten Hungergefühls zum Verweilen ein.

Bei der Nahrungsauswahl hat man wie immer die Qual derselben. Ich habe mich als Purist für eben diesen Burger mit der hauseigenen Soße und Zwiebeln entschieden. Auch wenn es noch nicht Weihnachten ist, habe ich mir eine extra Scheibe Käse gegönnt. Ich will nicht zu sehr auf den Burger eingehen, aber so viel sei gesagt: Wirklich sehr lecker und ein sehr feiner Geschmack. Ich musste allerdings aus persönlichem Geschmack noch etwas nachsalzen. Finde ich aber besser, als wenn man die amouröse Gefühlslage des Koches mitbekommt.

Jetzt aber wirklich zu den Pommes, den die sind einfach der Hammer. Herr Schilling verspricht in seiner Karte, dass die Pommes am Morgen noch echte Kartoffeln waren und im Lokal per Hand zu dicken Kartoffelstreifen veredelt wurden. Dann wandern sie gleich zwei Mal in die Fritteuse und kommen so zum Gast. Leute ich kann euch sagen, hier hält man was man verspricht. Die Pommes sind genauso wie ich sie liebe. Sehr kross aber innen noch weich. Und das Beste, die Schale ist auch noch dran. Das ist zwar eine Sache der persönlichen Präferenz, der Geschmack wird dadurch allerdings verstärkt. Zum Dippen gab es den hausgemachten Ketchup sowie die selbstgemachte Mayonnaise. Auch sehr zu empfehlen. Eine kleine Portion bekommt ihr für 2,50€ und die große Schwester kann für 3,50€ euer sein. Echt absolut fair.

Als Extra bietet das Team eine hausgemachte Tonic Limonade mit Sünner Gin an. Wein gibt es übrigens auch – Wein zu Pommes? Jedem Tierchen sein Plaisierchen…

Fazit:

Absolut zu empfehlen. Für mich ab sofort ein neues Refugium, um handgedrechselte Pommes zu genießen. Nächste Woche bin ich gleich wieder da. Wen von Euch sehe ich?

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One Comment

  1. ungeheuler 15. November 2015 Reply

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